VISBEK macht leuchtende Brücken - Schulz Systemtechnik


Eine Brücke der ganz besonderen Art für Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Radfahrer verbindet jetzt den Zitadellenpark in Vechta und die westlichen Baugebiete mit der City. Zusammen mit dem neuen Mobilitätszentrum, Stadthäusern und einer Parkgarage wird sie zum Aushängeschild der Kreisstadt. „Die Brücke ist sowohl architektonisch als auch technisch ein Meisterwerk“, sagt Carsten Kremer, Projektleiter bei SCHULZ Systemtechnik. „Sie steckt voller Intelligenz, was die Lichtsteuerung angeht.“

Sobald jemand über die Brücke schreitet, wandert das Licht sozusagen mit ihm und wird langsam hinter ihm wieder heruntergedimmt, bis es schließlich ganz erlischt. Dazu erfassen Bewegungssensoren die genaue Position der Brückennutzer. Verschiedene Lichtszenarien gibt es außerdem beim Aufzug und bei den Pylonen. Absolutes Highlight ist der große Pylon in der Mitte des imposanten Bauwerks. „Durch die eindrucksvolle Illumination fällt er schon von weitem ins Auge“, sagt der Lichtexperte. „Seine indirekte Anstrahlung in unterschiedlichen Farben sorgt für ein außergewöhnliches Ambiente und bietet zahlreiche Effekte.“ Hierzu verbaute SCHULZ Systemtechnik eine Menge Lichtleisten, die jeweils mit 32 LED bestückt sind und durch die RGBW-Technik in nahezu unendlich vielen Farbnuancen erstrahlen können.

SCHULZ Systemtechnik realisierte die komplette Elektrotechnik. „Allein für das Verlegesystem haben wir Kabelrinnen mit über 13 Kilometern Leitungen installiert“, so Kremer. „Alles unsichtbar“, betont er. So verschmelzen Elektrotechnik und Brückenkonstruktion zu einer Einheit. Auch ein Videoüberwachungssystem werden die Visbeker noch anbringen.

„Die Intelligenz, die im Beleuchtungssystem steckt, ist in dieser Form einmalig“, fasst der Projektleiter zusammen. Vechta profitiert nicht nur von energetisch optimalen Bedingungen und modernster LED-Technik, um die Stromrechnung gering zu halten.


  • Facebook Social Icon
  • Instagram Social Icon
  • Twitter Social Icon